Als Marktführer und Spezialist für Zeltstoffe und Zeltplanen erhalten wir sehr häufig dieselben Fragen. Zu Ihrer und unserer Erleichterung haben wir diese gerne für Sie zusammengestellt. Nachfolgend finden Sie die Fragen und Antworten sowie die weiterführende Links, wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie Sie länger Freude an Ihrem Zelt haben oder welcher Zeltstoff für Ihre Anwendung am besten geeignet ist.
Sollten Sie keine ausreichende Antwort oder Erklärung finden, helfen wir Ihnen gerne persönlich weiter. Nehmen Sie dazu einfach Kontakt mit uns auf. Sie sind jederzeit willkommen, wenn Sie Beratung und weitere Informationen wünschen.
Zu den Themen gehören unter anderem: Verwendung, Pflege, Materialien, Reinigung, Imprägnierung und Wasserdichtigkeit im Allgemeinen.
Nachfolgend finden Sie eine Übersicht der Fragen, die uns am häufigsten über Zeltplanen gestellt werden. Wenn Sie nach unten scrollen, gelangen Sie automatisch zu unseren Antworten. Nochmals: Bei Unklarheiten erläutern wir Ihnen gerne die Antworten.
Was ist der beste Zeltstoff?
Hochwertig gewebtes Gewebe, das hinsichtlich Imprägnierung oder Beschichtung eine gleichbleibende und konstante Wasserdichtigkeit aufweist. In 95 % der Fälle handelt es sich dabei um europäische Qualität. Beispiele sind die Marken TenCate, EsvoTex, Docril, Sauleda und Mehler. Dabei können Sie sicher sein, dass die ersten Meter der Rolle identisch mit den letzten abgeschnittenen Metern Stoff sind. In Bezug auf die Qualität ist es schwierig, einen bestimmten Stoff zu nennen, da es verschiedene Arten von Zeltplanen gibt, wie z.B.:
P.S. Beachten Sie auch unsere ausführliche Antwort auf die Frage: Was ist der beste Stoff für ein Zelt? Scrollen Sie bitte nach unten, um diese ausführliche Erklärung zu lesen.
Welcher Zeltstoff ist am wasserdichtesten?
PVC (für den Zeltboden) ist technisch wasserdicht. Das gilt auch für beschichtetes Polyester (Esvo All Weather, TenCate All Season) und ebenso für beschichtetes Acryl (für eine Überdachung oder Bootsplane, Bootsabdeckung). Nylon ist an sich ebenfalls wasserdicht. Baumwollzeltgewebe ist wasserabweisend imprägniert: Regen oder Wasser dringen viele Jahre lang nicht durch, aber rein technisch gesehen ist es nicht wasserdicht. Das ist nur bei einer dicken Beschichtung möglich. Bei einem Baumwollzelt sind die Zeltplane oder Segmente eines Außenzeltes oder Außendaches übrigens immer schräg angebracht, damit die Regentropfen immer abperlen können. Eine hohe Wasserabweisung ist daher bei Baumwollzelttuch mehr als funktional.
Welcher Zeltstoff ist am langlebigsten und strapazierfähig?
Das hängt von der Verwendung ab. Technisch gesehen ist Esvo All Weather oder TenCate All Season das nachhaltigste Zeltgewebe für Campingzelte. Für andere Outdoor-Anwendungen ist beschichtetes Acrylgewebe noch langlebiger. Hochwertiges PVC (LKW-Planenstoff), das nicht lange der Sonne ausgesetzt ist (und daher nicht so schnell Risse bekommt), ist natürlich auch sehr nachhaltig in Bezug auf die Lebensdauer.
Werden die Begriffe „Zeltstoff” oder „Zeltplane” auch für andere Anwendungen verwendet?
Ja, durchaus. Menschen, die beispielsweise einen Stoff für die Überdachung ihrer Terrasse suchen, suchen auch nach dem Begriff „Zeltstoff”. Dabei wird die Definition natürlich recht weit gefasst. Wir bieten dafür verschiedene Stoffarten an, wie Esvo All Weather, TenCate All Season und 100 % Acryl (robuster Canvas-Stoff). Wir stehen Ihnen gerne mit Ratschlägen zu solchen Outdoor-Anwendungen zur Seite, denn es ist wichtig, den richtigen Stoff zu haben, bevor eine kostspielige Konfektionierung erfolgt.
Kann man loser Zeltstoff Als Meterware von der Rolle kaufen?
Ja, das ist möglich. Sie können Zeltstoff lose kaufen – sogar pro 10 Laufzentimeter und in verschiedenen Stoffbreiten.
Wie verhindere ich Schimmelbildung auf Zeltgewebe?
Baumwollzeltstoff enthält Zellulose. Diese ist ein natürlicher Nährboden für Bakterien und Schimmelpilze, die wir auch als „Wetter“ bezeichnen. Um dies zu verhindern, muss ein Zelt immer gut belüftet und knochentrocken gelagert werden. Dies gilt auch für Zelte aus Polyester/Baumwolle und sogar für synthetische Zeltplanen, da sich immer Schmutzpartikel in der Luft befinden oder von Bäumen auf die Zeltplane fallen. Entfernen Sie Staub und Schmutz mit einer weichen Bürste von der Plane und hängen Sie das Zelt zu Hause über eine Wäscheleine in die Sonne oder breiten Sie es gegebenenfalls auf dem Boden des Dachbodens aus.
Wenn sich einmal starker Schimmel auf dem Zeltstoff oder auf der Zeltplane gebildet hat, kann ich diesen dann noch entfernen?
Das ist schwierig. Es gibt dafür Mittel auf dem Markt, aber alle greifen den Stoff an.
Eine günstige Alternative zu diesen Mitteln ist eine leicht chlorhaltige Wasserlösung: Chlorbleiche aus dem Supermarkt mit viel Wasser im Verhältnis 1:10. Damit lässt sich ein Großteil des Schimmels aus dem Stoff entfernen, wenn auch nicht alles. Sollte das Mittel die Wasserabweisung beeinträchtigt haben, kann das Zeltgewebe anschließend immer noch imprägniert werden, damit Sie weiterhin trocken campen können.
Darf man Zeltstoff oder die Zeltplane berühren?
Wenn es geregnet hat und das Zeltgewebe durchnässt ist, ist eine grobe Berührung (z. B. mit der Schulter oder dem Unterarm) kein Problem. Wenn Sie dies jedoch mit einem Finger tun, dringt die Feuchtigkeit durch und die Zeltplane wird undicht. Das ist sehr ärgerlich, aber sobald das Gewebe wieder trocken ist, ist das Zelt wieder wasserdicht. Wenn Sie das Zelt mit fettigen Händen von Sonnencreme oder einer Creme berühren, kann dieses Fett die Wasserdichtigkeit beeinträchtigen.
Außerdem empfehlen wir, keine großen Gegenstände (z. B. Möbelstücke) gegen das Zeltgewebe zu stellen, um Scheuern und Reibung zu vermeiden.
Darf ich Zeltstoff mit einem speziellen Reinigungsmittel reinigen?
Nein. Alles, was mit Tensiden, Seife und Ähnlichem zu tun hat, beeinträchtigt die Wasserdichtigkeit und Wasserabweisung des Zeltgewebes erheblich. Selbst Seifenblasen, die von Kindern gepustet werden, können Ihrem Zelt schaden.
Kann ich starke und tiefe Flecken aus Zeltstoff entfernen?
Reinigungsmittel führen sehr oft zu einer Verschlechterung der Qualität des Zeltstoffes, entweder in Bezug auf die Wasserdichtigkeit oder die Festigkeit des Gewebes.
Versuchen Sie zunächst, die Flecken mit einem feuchten Tuch oder Schwamm (OHNE SEIFENRÜCKSTÄNDE!!!) und lauwarmem Wasser zu entfernen. Bei Vogelkot oder Harz von einem Baum: Verwenden Sie einen weichen Schaber und versuchen Sie, die Rückstände sehr vorsichtig abzukratzen. Noch einmal: Verwenden Sie auf keinen Fall aggressive Reinigungsmittel und schrubben Sie nicht zu stark.
Wie reinige ich mein Zelt?
Lassen Sie zunächst einen starken Regenschauer die Arbeit erledigen. Danach können Sie selbst sauberes Leitungswasser verwenden. Wir sind keine Fans von Zeltstoffreinigern. Grund: Sie reinigen den Zeltstoff zwar etwas, beeinträchtigen aber dennoch die Wasserdichtigkeit des Stoffes. Noch einmal (siehe oben): Lieber ein Fleck als ein Loch.
Darf ich mein Handtuch über das Zelt legen?
Hängen Sie keine Wäsche oder nasse Handtücher im oder über dem Zelt auf. Diese können noch Seifenreste enthalten und diese auf das Zeltgewebe übertragen, wodurch die wasserabweisenden Eigenschaften des Zeltgewebes beeinträchtigt werden können. Aus dem gleichen Grund sollten Sie Schlammränder und Bodenplanen niemals mit Seifenwasser reinigen.
Kann ich in einem Zelt kochen?
Vorzugsweise nicht. Der Grund dafür ist, dass moderne Zeltplanen (seit Beginn dieses Jahrhunderts) nicht mehr die starken Chemikalien enthalten wie früher, als die Zeltplanen noch mit aggressiven Mitteln behandelt wurden.
Ich habe Vogelkot auf meinem Zelt. Wie kann ich diesen entfernen?
Entfernen Sie ihn so schnell wie möglich nach dem Trocknen mit einem stumpfen Schaber (Eiskratzer für Autoglas). Vogelkot enthält nämlich verschiedene Säuren, die nicht nur das Zeltgewebe angreifen, sondern auch Flecken verursachen.
Ist Seifenblasen pusten schlecht für Zeltstoff?
Ja. Das moderne Zeltgewebe kann durch die Seife angegriffen werden. Wenn also viele Kinder vor Ihrem Zelt Seifenblasen machen, sollten Sie sie bitten, sich an einen offenen Platz zu begeben, denn viele Seifenblasen sind einfach nicht gut für Ihr Zelt.
Welches Zeltgarn eignet sich am besten für Zeltstoff?
Die Mischung aus Zeltgarn aus Polyester/Baumwolle, Stärke 50 oder eventuell 35. Der Baumwollanteil dieses Nähgarns sorgt dafür, dass das Zeltgarn in den Löchern der Naht aufquillt, wenn die Nähte nass werden. Denn schließlich perforiert die Nadel einer Nähmaschine nun einmal Löcher in das Zeltgewebe. Standard-Zeltgarn können Sie übrigens selbst auf einer Haushaltsnähmaschine verarbeiten. Und wenn Sie eine sogenannte flache Kappnaht nähen, ist das Ergebnis nicht nur sehr flach und straff, sondern die Konstruktion ist auch für die kommenden Jahre wasserdicht. Wir haben übrigens ein sehr gutes Video dazu auf YouTube. Klicken Sie einfach hier.
Wie schütze ich mein Zelt vor UV-Strahlung?
Die Einwirkung von Sonnenstrahlen beeinflusst die Lebensdauer Ihres Zeltes. Das bedeutet, dass das Zeltgewebe durch die UV-Strahlen angegriffen wird. Wenn beispielsweise die Sonne auf Regentropfen oder Morgentau scheint, wirken diese sozusagen wie Lupen auf dem Zeltstoff. Je stärker die UV-Einwirkung, desto stärker ist also die Alterung des Stoffes. Wenn Sie eine ganze Saison lang campen, empfehlen wir Ihnen ein All Weather- oder All Season-beschichtetes Polyester-Zeltgewebe. Dieses Gewebe besteht zwar aus synthetischem Polyester, ist aber wasserdicht und bei guter Belüftung hält es bei längeren Campingaufenthalten länger als beispielsweise Baumwoll-Zeltgewebe.
Ich habe ein neues Baumwollzelt, aber es ist nach dem Aufbau undicht. Wie kann das sein?
„Neue” Baumwolle muss erst einmal einen Regenschauer erleben. Wenn die Zeltplane dann sehr nass geworden ist, quillt das Gewebe und damit auch die Nähte auf, wodurch die Zeltplane wasserdicht wird.
Wann ist es sinnvoll, ein Zelt wieder wasserdicht zu imprägnieren?
Ein gutes Zelt ist ab Werk mit einer guten Imprägnierung versehen. Technisch gesehen ist das Gewebe dann wasserabweisend, denn nur eine dicke Beschichtung, beispielsweise mit Polyurethan, kann Zeltgewebe wirklich technisch wasserdicht machen. Diese Wasserabweisung ist mehr als nur funktional, denn eine Zeltwand steht immer schräg und die Imprägnierung hält viele Jahre lang.
Der beste Maßstab für die Beurteilung ist das gleichmäßige Eindringen von Regenwasser in das Zeltgewebe. Dann rollen die Regentropfen nicht mehr automatisch vom Gewebe ab und Sie können nicht mehr sicher sein, dass Sie bei Regen trocken schlafen.
Wir haben übrigens Imprägniermittel – siehe untenstehende Frage zum richtigen Imprägnieren eines Zeltes.
Wie kann ich ein Zelt imprägnieren?
Das Zelt muss frei von Staub und Schmutz und knochentrocken sein. Bauen Sie das Zelt straff auf, damit die Stoffsegmente straff stehen. Verwenden Sie dann ein modernes Imprägniermittel für Zeltstoff: OHNE PFAS. Das Auftragen kann mit einer Flüssigkeit (am besten) mit einem sauberen Schwamm oder einer Spritze erfolgen. Die Menge pro m2, die zum Auftragen des Imprägniermittels benötigt wird, liegt bei Ihnen. Mit anderen Worten: Halten Sie sich an die empfohlene Menge, die auf der Verpackung des Imprägniermittels angegeben ist, und seien Sie nicht zu sparsam, da Ihr Zelt sonst nicht ausreichend wasserdicht ist.
Dieses Mittel haben wir übrigens in unserem Sortiment.
Die Nähte meines Zeltes sind undicht. Was kann ich tun?
Das Zeltgarn der Nähte enthält oft Baumwolle als Bestandteil. Letztendlich handelt es sich bei dem Garn übrigens oft um eine Mischung aus Polyester und Baumwolle.
Es gibt einen speziellen Nahtdichter (Sealant), der schnell vom Nähgarn absorbiert wird und so die Nähte wieder wasserdicht macht.
Was ist der beste Stoff für ein Zelt?
Jede Art von Zeltstoff hat Vor- und Nachteile. Im Allgemeinen sollten bei Zeltstoffen die folgenden Aspekte berücksichtigt werden:
• Das Klima, der Komfort, die Behaglichkeit
• Die Farbechtheit, die Wetterbeständigkeit des Zeltstoffes (u. a. UV-Einwirkung)
• Die Lebensdauer, auch auf der Grundlage der Nutzung
• Die Präsentation, das Aussehen, die Form
Baumwolle als Zeltgewebe
Seit jeher ist die natürliche Baumwollfaser ein ausgezeichneter Textilrohstoff für Zeltgewebe. Baumwolle ist stark und im nassen Zustand sogar noch stärker. Aus Baumwolle lässt sich ein gleichmäßiges Gewebe weben, und wenn ein solches Gewebe mit den richtigen Mitteln imprägniert wird, eignet es sich sehr gut für Zelte.
Das Baumwollzeltgewebe ist dauerhaft wasserabweisend und mit Farbstoffen gefärbt, die Wind und Wetter hervorragend standhalten.
Wenn das neue Zelt dem ersten Regenschauer standgehalten hat, wird es straff über den Rahmen gespannt sein. Feuchtigkeit lässt alle Gewebe etwas schrumpfen. Ist das Gewebe wieder getrocknet, entspannt es sich wieder und erhält nahezu die gleiche Länge und Breite zurück. ESVO hat berücksichtigt, dass alle Baumwollzelte etwas schrumpfen. Wenn Ihr brandneues Zelt beim ersten Mal nicht punktuell straff um den Rahmen sitzt, ist das also kein Grund zur Sorge. Baumwolle ist eine Naturfaser. Alles, was die Natur hervorbringt, kann die Natur auch wieder zerstören. Der Grund dafür ist einfach: Schimmelpilze können nur in einer feuchten Umgebung wachsen. Baumwolle enthält Zellulose, einen Nährstoff für Schimmelpilze. Die Folge ist „Wetter“ im Zeltstoff. Wenn dies sehr stark ausgeprägt ist, können die Schimmelpilze sogar – in der Tat – eine zerstörerische Wirkung auf die Naturfaser haben. Sorgen Sie daher immer für eine ausreichende Belüftung in Ihrem Baumwollzelt, halten Sie das Zelt staubfrei, packen Sie das Zelt 100 % trocken ein (in der Sonne geht das sehr schnell) und bewahren Sie den Zeltbeutel in einer trockenen Umgebung auf. Unser Zeltstoff verhindert dieses Problem übrigens so weit wie möglich, da er mit einem (umweltfreundlichen) Fungizid imprägniert ist.
Baumwolle ist mäßig bis gut beständig gegen die langfristige Einwirkung der ultravioletten Strahlen des Sonnenlichts. Das leichte Baumwollzeltgewebe ist hierfür empfindlicher als das Baumwollzeltgewebe mit 250 g/m² oder mehr, das eine deutlich längere Lebensdauer hat. Fragen Sie unseren Spezialisten, welche „Expositionszeiten” für die einzelnen Stoffarten gelten.
Baumwolle ist ein atmungsaktiver und daher gut belüfteter Zeltstoff, der sehr komfortabel und behaglich ist.
Beschichtetes Polyester als Zeltstoff
Der beschichtete Zeltstoff EsvoTex All Weather ist eine Marke des Marktführers Esvo aus Volendam. All Season Touring ist ein eingetragener Markenname von TenCate Fabrics. Bei beiden Marken handelt es sich um beschichteten Polyester-Zeltstoff. Die technische Bezeichnung für All-Season lautet Polyvinylalkohol (P.V.A.). Dabei handelt es sich um einen synthetischen Textilrohstoff, dessen Eigenschaften denen der Naturfaser Baumwolle sehr ähnlich sind. Die Faser quillt bei Kontakt mit Feuchtigkeit auf, wodurch die Wasserdichtigkeit weiter zunimmt, trocknet schnell und ist elastisch, sodass sie nach dem Schrumpfen wieder ihre alte Form annimmt. Außerdem ist sie wasserdampfdurchlässig („atmungsaktiv”) und nimmt im Gegensatz zu anderen synthetischen Fasern Feuchtigkeit gut auf. Ein Vorteil gegenüber Baumwolle ist, dass P.V.A.-Fasern mindestens doppelt so stark sind (abhängig vom Gewebegewicht) und eine höhere Wasserdichtigkeit aufweisen (durch die wasserdichte Beschichtung). Da All-Season-Zeltgewebe zu 100 % synthetisch ist, hat es keine natürlichen Feinde. All Season verträgt Sonnenlicht sehr gut. Schimmelpilze greifen die All-Season-Fasern nicht an. Dies ist jedoch kein Freifahrtschein, um alle guten Ratschläge, die für ein Baumwollzeltgewebe gelten, zu ignorieren. Schimmelpilze haben keinen Einfluss auf die Festigkeit des All-Season-Stoffes, aber sie können beispielsweise an stark verschmutzten und feuchten Stellen unschöne Flecken hinterlassen, da dies die Nahrungs- oder Lebensbedingungen von Schimmelpilzen sind. Deshalb muss auch ein Zelt mit All-Season-Zeltstoff sorgfältig behandelt werden. Lassen Sie das Zelt daher nicht zu schmutzig werden, sondern wischen Sie das trockene Zelt regelmäßig mit einer weichen Bürste ab. Unabhängig davon, ob es sich um Baumwoll- oder All Season-Zeltgewebe handelt, können Chemikalien, z. B. zum Entfernen von „Vogelkot”, den Farbstoff und sogar die wasserdichte Beschichtung angreifen. Lassen Sie den Schmutz trocknen und bürsten Sie ihn anschließend ab. Denn besser ein Fleck als ein undichtes Zelt. Wie jedes Zeltgewebe muss auch unser Gewebe richtig behandelt werden. Dann hat man aber auch viele, viele Jahre Freude daran, da es den höchsten Qualitätsanforderungen entspricht. Und weil es so widerstandsfähig gegen Witterungseinflüsse ist, eignet sich das All Season-Gewebe auch hervorragend für den intensiven Einsatz in der Vor- und Nachsaison.
Nylon (Polyamid) als Zeltstoff
Die Gattungsbezeichnung dieses Zeltstoffes lautet „Polyamid”, aber der Markenname „Nylon” von Dupont ist so bekannt geworden, dass er zu einer Gattungsbezeichnung geworden ist. Nylon ist eine leichte, starke und verschleißfeste Faser, die seit vielen Jahren zu „technischem Zeltstoff” gewebt wird. Die Faser wird nicht von Mikroorganismen angegriffen, ist jedoch relativ empfindlich gegenüber UV-Strahlung. Dadurch kann die Faser mit der Zeit altern und schließlich zerfallen. Um diesen Prozess zu verlangsamen, wird Nylon mit Kunststoffen beschichtet, die weniger empfindlich gegenüber UV-Strahlung sind und als „Filter” wirken. Neben der Qualität der Faser selbst hängt die Lebensdauer von Nylon-Zeltgewebe also auch von der Qualität der Beschichtung ab. Auch für die Wasserdichtigkeit muss ein Nylon-Zeltgewebe mit einer Beschichtung versehen werden. Die Faser selbst nimmt keine Feuchtigkeit auf. Dadurch trocknet Nylongewebe sehr schnell. Nylon dehnt sich aus, wenn es nass wird, und schrumpft, wenn es wieder trocknet.
Weitere Zeltstoffarten sind: Polyester, Acryl (Dralon) und Viskose. Weitere Informationen hierzu folgen später in diesem Abschnitt.
Wann Baumwolle und wann Nylon als Zeltstoff?
Baumwolle ist als Zeltstoff nach wie vor das geeignete Material für Giebeldächer, die nicht unbedingt superleicht sein müssen. Ein Baumwollzelt ist zwar teurer als ein gewöhnliches Nylonzelt, aber das wird durch eine längere Lebensdauer (vorausgesetzt, das Zelt wird richtig behandelt) mehr als ausgeglichen. Für ein Beistellzelt, das eine ganze Saison lang stehen soll, ist Baumwolle gegenüber Nylon auf jeden Fall zu empfehlen. Aber auch für ein Urlaubszelt ist Baumwolle aufgrund ihrer natürlichen Eigenschaften Nylon weit vorzuziehen. Auch hier gilt: Wenn ein Zelt drei oder vier Wochen im Jahr in der Sonne Südfrankreichs oder Spaniens stehen soll, gleicht die längere Lebensdauer von Baumwolle gegenüber Nylon den Preisunterschied mehr als aus. Für Baumwoll-Giebelzelte wird ein Mindestgewicht von 175 Gramm/m² empfohlen, zumindest wenn es sich um ein Zelt mit doppeltem Dach handelt. Für Einfachdachzelte gilt ein Gewebegewicht von mindestens 200 g/m². Mehr ist immer besser, es sei denn, das Gewicht spielt beim Transport eine wichtige Rolle. Die Wassersäule, die diese Gewebe mindestens erreichen müssen, beträgt 18 cm bzw. 22 cm. Schweres Baumwollzeltgewebe wird für große Zelte oder Faltwagen verwendet. Für alle Informationen über beschichtetes Zeltgewebe verweisen wir auf die Informationen über All-Season-Zeltgewebe, ebenfalls auf dieser Website. Dieses Zeltgewebe wird für Dächer, Vorzelte, Markisen, Sonnensegel und andere dauerhafte Anwendungen verwendet.
Leichtes Baumwollgewebe wird aus den besten langfaserigen Baumwollsorten hergestellt, die dünne, aber starke Garne liefern. Das Gewicht von leichtem Baumwollstoff, wie er von spezialisierten Zeltbauern verarbeitet wird, variiert zwischen ca. 90 und 150 g/m². Da es sich um sehr fein gewebte Stoffe mit vielen Fäden pro cm² handelt, sind die Eigenschaften dennoch gut genug für den Einsatz in Zelten. Selbst für den intensiven Gebrauch unter schlechten Bedingungen. Leichtes Baumwollgewebe ist daher relativ teuer, und da es in der Regel auch mit Verstärkungsband verarbeitet wird, gehören die aus diesem Material hergestellten Zelte zu den höchsten Preisklassen. Leichte Baumwollzelte werden oft sehr intensiv genutzt (manchmal viele Wochenenden im Jahr) und sind dennoch langlebig. Das spricht für die Qualität dieses Zeltgewebes.
Nylon-Zeltgewebe wird nicht für die Verwendung als Beistellzelt zu einem Wohnwagen oder Zelt auf einem Saisonstellplatz empfohlen. Dennoch gibt es ausgezeichnete Nylonzelte, die eine längere Lebensdauer haben. Wenn es darum geht, ein Zelt so leicht wie möglich zu machen, weil es beispielsweise im Rucksack mitgenommen werden muss, sind Nylon (oder Polyester) die am besten geeigneten Materialien dafür. Ein großer Vorteil eines Nylonzeltes ist, dass es kaum Probleme bereitet, wenn es nass verpackt wird. Das Gewebe selbst nimmt keine Feuchtigkeit auf und was daran haften bleibt, kann vor dem Verpacken leicht „abgeklopft” oder abgewischt werden. Ein Nachteil von Nylon ist, dass es sich bei Nässe ziemlich dehnt. Bei wechselhaften Wetterbedingungen muss das Dach daher häufig nachgespannt werden. Das Nylon-Zeltgewebe schrumpft jedoch wieder, sobald es trocken wird.
Ein Zelt aus Baumwolle oder Polyester macht einen Unterschied:
Ein Baumwollzelt ist langlebiger als ein Zelt aus Polyestergewebe. Obwohl Baumwolle bei Vogelkot und Ähnlichem schwieriger zu reinigen ist, ist sie letztendlich doch pflegeleichter. Das Baumwollzeltgewebe kann im Laufe der Zeit mit verschiedenen Mitteln erneut gegen UV-Strahlung, Schimmel und Wasser imprägniert werden.
Außerdem ist Baumwolle ein natürlicher Stoff, der immer „atmet”. Baumwolle reguliert zudem hervorragend die Kondensation, sodass sich der Wohnraum nie feucht anfühlt, wie dies bei einem Zelt aus Polyester oder Nylon der Fall ist.
Baumwollzeltstoff ist in 3 verschiedenen Ausführungen erhältlich: leichter, mittelschwerer und schwerer Baumwollzeltstoff:
- Leichte Baumwolle wiegt 130 bis 180 g/m². Leichte Baumwolle eignet sich für Wandercamper, die nicht zu viel Gewicht mitnehmen möchten.
- Mittelschweres Baumwollgewebe wiegt 180 bis 240 g/m² und wird vor allem für Zelte verwendet, die für einen längeren Aufenthalt an einem Ort geeignet sind.
- Schweres Baumwollgewebe wiegt 240 bis 450 g/m². Vor allem große Bungalowzelte, Firstzelte und Gruppenzelte werden daraus hergestellt.
Alle unsere Zelte aus 100 % Baumwolle werden aus der strapazierfähigsten Baumwolle mit 240, 260, 320, 360 oder 450 g/m² hergestellt.
Baumwolle ist daher nach wie vor der beste Stoff für Zelte, die nicht federleicht sein müssen. Ein Baumwollzelt ist zwar teurer als ein gewöhnliches Nylon- oder Polyesterzelt, aber das wird durch seine Langlebigkeit bei normaler Behandlung mehr als ausgeglichen. Auch für Beistellzelte, die für Saisoncamping verwendet werden, ist Baumwolle das Material der Wahl. Aufgrund seiner natürlichen Eigenschaften ist Baumwolle auch für Urlaubszelte gegenüber Polyester oder Nylon vorzuziehen. Wenn ein Zelt drei bis vier Wochen im Jahr in der französischen oder spanischen Sonne steht, ist ein Zelt aus Baumwolle mit seiner längeren Lebensdauer wiederum komfortabler als ein Zelt aus Polyester oder Nylon.
Auf der anderen Seite ist Nylon oder Polyester ein besseres Zeltgewebe, wenn ein Zelt so leicht wie möglich sein muss, weil Sie es beispielsweise in Ihrem Rucksack, Fahrrad- oder Motorradkoffer mitnehmen möchten. Ein großer Vorteil eines Nylonzeltes ist, dass es kaum Probleme bereitet, wenn es nass verpackt wird. Das Material nimmt nämlich keine Feuchtigkeit auf und was daran haften bleibt, kann vor dem Einpacken leicht „abgeklopft” oder abgewischt werden. Ein großer Nachteil eines Zeltes aus Nylon oder Polyester ist, dass UV-Strahlung schädlich ist. Sie kann Ihr Zelt innerhalb von 10 bis 15 Wochen voller Sonnenschein sozusagen verbrennen.
Für Baumwollzelte empfehlen wir unsere eigene leichte Baumwolle oder schwere Baumwolle. Schwerer ist also haltbarer (obwohl die Lebensdauer unserer leichten Baumwollzelte zwischen 15 und 20 Jahren liegt), es sei denn, das Gewicht spielt beim Transport eine wichtige Rolle oder die Luftdurchlässigkeit von Baumwolle ist sehr wichtig.
Nein. Synthetischer Zeltstoff wie Nylon und leichter Polyester-Zeltstoff sind die leichtesten Stoffe in Bezug auf das Gewicht. Tropfen auf dem Stoff lassen sich übrigens auch leicht von Nylon- und Polyester-Zeltstoff abschütteln, bevor Sie das Zelt zusammenrollen.
Leichtes Baumwollzeltgewebe wird von Radfahrern und Motorradfahrern verwendet, nimmt jedoch leicht Feuchtigkeit auf, was auch für das Mischgewebe aus Polyester und Baumwolle gilt. Neben dem höheren Gewicht ist auch die aufgenommene Feuchtigkeit ein Nachteil.
Ja, natürlich! Ecohemp ist ein Zeltstoff mit einer umweltfreundlichen Zusammensetzung: 50 % recyceltes Polyester, 30 % Bio-Baumwolle und 20 % Hanf. Geeignet für robuste und besonders anspruchsvolle Anwendungen wie Pfadfinderzelte, Glampingzelte und andere Anwendungen, bei denen Atmungsaktivität mit zusätzlicher Haltbarkeit kombiniert werden muss. Der Hauptbestandteil Hanf hat besondere Eigenschaften:
Als internationaler Marktführer und Spezialist für Zeltstoffe möchten wir Ihnen gerne alle notwendigen Informationen zur Verfügung stellen. Neben unserem riesigen Sortiment an Stoffen, Gewichten und Farben können wir Ihnen diese auch in jeder Länge und pro 10 Zentimeter zugeschnitten und innerhalb von 3 Werktagen liefern. Außerdem bieten wir Ihnen mit unserem angeschlossenen Webshop-Gütesiegel rechtlichen Kundenschutz. Deshalb: Sie sind jederzeit willkommen! Klicken Sie hier für weitere Kontaktinformationen.